Jürgen Kross, geboren 1937 in Hirschberg/Schlesien, lebt als Dichter und selbständiger Buchhändler in Mainz. Neben Erzählungen, Einaktern sowie als Herausgeber ist er in erster Linie durch seine Gedichte bekannt geworden, insbesondere durch seine Doppeldreizeiler, die in zahlreichen Bänden, vor allem bei
Brandes & Apsel in Frankfurt/Main, erschienen sind.
Kross lässt mit seinen Gedichten Tradiertes deutlich hinter sich. Das gilt nicht nur für seine eigenwillige Syntax und Interpunktion, sondern auch im Hinblick auf sein wichtigstes Thema, den Tod. Er wird begriffen als eine dem Leben immanente Größe. Kross gelingt es, eine Sprache für das scheinbar Unsagbare zu finden.
Bei uns erschienen folgende Gedichtzyklen: 1997„Totenhag“(PH7), 1998 „Sonnengeflecht (PH11), 2000 „Waldungen“(PH17), und 2001 „Angespül“ (PH18), 2011 „Umland“ (PH27).
Eine ausführliche Bibliographie ist auf der Internetseite des Instituts für Textkritik, Heidelberg einzusehen. – Grundzüge der Kross’schen Gedichte sind u. a. in der Rezension zu seinem Band „grenzverlauf“ (2007) nachgezeichnet, veröffentlicht in der Zeitschrift SIGNUM (Winter 2008) sowie in der Rezension zu „unverwandt“ (2011), ebenfalls in SIGNUM (Winter 2011).